Freitag, 5. September 2014

Wir durften für den Klettershop Chalkr.de Express-Sets testen!

Im Rahmen des Sommertrainingslagers des Kletterstützpunktes Hannover haben wir von unserem Hauptsponsor dem Klettershop Chalkr 4 Express-Sets bekommen, die wir einem Praxistest unterziehen durften. Die Exen werden von den Firmen Edelrid, Petzl, Mammut und Skylotec produziert. Gemeinsam haben alle Exen, dass sie zu den kürzeren Exen gehören. Außerdem ist bei allen getesteten Exen der Karabiner, in den das Seil kommt, vorbildlich gegen Verdrehungen gesichert und der Felskarabiner hat einen angemessenen Bewegungspielraum in der Verbindungsschlinge.
Das Express-Set von Mammut, das Mammut Crag Indicator Express-Set, war die längste Exe im Test. Dies hat den Vorteil eines angenehmeren Seilverlaufs, was zu einer effizienten Unterdrückung von Seilreibung führt. Auffallend bei der Exe ist die für heutige Verhältnisse überdurchschnittlich massive Bauweise der großen Karabiner und der dicken Verbindungsschlinge, die mehr als doppelt so breit ist wie bei den meisten anderen modernen Exen. Die Bruchlast der Karabiner ist mit durchschnittlichen 25 kN angegeben. Jedoch ist durch die Bauweise zu erwarten, dass die Exe einen wesentlich geringeren Materialverschleiß aufweist als andere Exen.
Auch im Skylotec GripZ-WIRE Express-Set sind massive Karabiner verbaut worden, jedoch ist die Verbindungschlinge nur noch etwa einen Zentimeter breit und somit im Durchschnitt. Das spürt man vor allem beim Gewicht, so ist diese Exe schon deutlich leichter als das Pendant von Mammut. Auch die Bruchlast, die mit 26 kN angegeben ist, liegt im Soll. Besonders positiv fällt die Gummierung an den Längsseiten und Oberkanten der Karabiner auf, wodurch die Exe rutschfest in der Hand liegt.
 
Die Besonderheit der Edelrid-Exe, das Edelrid Mission Light Express-Set, ist der deutlich verkleinerte Felskarabiner. Diese Verkleinerung macht sich durch das geringere Gewicht bemerkbar. Dies ist vor allem in langen Touren oder Mehrseillängentouren von Vorteil, da hier in der Regel sehr viel Ausrüstung am Gurt hängt. Auf die Bruchlast wirkt sich die Verkleinerung nur geringfügig aus. Diese ist mit 20 kN noch ausreichend groß. Problematisch ist die Verkleinerung der Karabiner für Kletterer mit großen Händen und beim Einsatz von Handschuhen, da das Halten und Einhängen der Exe erschwert wird. Da jedoch der Karabiner, der in das Seil kommt normalgroß ist, ist diese Problematik beim Einklinken des Seiles nicht zu erwarten.
Auch die Karabiner von der Exe der Firma Petzl sind verkleinert worden. Hinzu kommt, dass der Verschluss des Petzl Ange Finesse Express-Sets nur noch aus einem dünnen Drahtstab besteht und nicht wie sonst aus zweien oder einem massiven Verschluss. Das führt dazu, dass die Exe sich noch ein bisschen leichter anfühlt, als die Edelrid-Exe. Nachteilig zur der Edelrid-Exe muss gesehen werden, dass hier beide Karabiner kleiner sind und nicht nur der Felskarabiner. Das führt natürlich zu des bereits bei der Edelrid-Exe beschriebenen Handlingsschwierigkeiten. Auf die Bruchlast wirkt sich die Verkleinerung der Karabiner hingegen nur geringfügig aus. Sie ist mit 20 kN genauso hoch wie beim Konkurrenzprodukt von Edelrid.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man mit allen getesteten Exen hervorragend jeglicher Art von Klettersport nachgehen kann. Es fällt schwer einen klaren Favoriten zu küren, da sich die Exen in ihren Vor- und Nachteilen ausgleichen.

Donnerstag, 4. September 2014

Sommerfahrt des Kletterstützpunkt Hannovers nach Finale Ligure/Italien

Tag 1/22.8.: Um 8:00 ging es am Edeka-Parkplatz in Hannover endlich los. Mit einem vollbesetzten Sprinter (Felix, Heiko, Lars, Kevin, Niklas, Phillip, Lena, Laura, Björn) und einem Auto (Thomas, Mia, Isabel, Maxi, Hannah) fuhren wir also los nach Italien. Nach der 13stündigen Fahrt waren wir endlich auf dem Campingplatz in Le Manie angekommen. Dort trafen wir noch auf Max. 

Tag 2/23.8.: Am ersten Felstag fuhren wir nach Oltre Finale ans Terminal (die Routen dort sind ausschließlich nach Flughäfen benannt). Nach einer kurzen Einführungsrede von Thommy und Felix ging es los. Nach dem Aufwärmen am mittleren Teil konnten sich die „Großen“ am linken Teil der Wand an Touren ab 7a austoben. Währenddessen folgten die „Kleineren“ Thommy und Heiko an den rechten Teil um sich in mehreren 6a, 6a und 6b auszuprobieren. Nach einem von wechselndem Wetter geprägten Klettertag ging es noch zu einer Badestelle unweit des Parkplatzes. Danach fuhren wir wieder zurück zum Campingplatz, wo wir gemeinsam Kartoffeln mit Zaziki und Salat aßen.

Tag 3/24.8.: Am 3. Tag kletterten wir in Oltre Finale am Erboristeria Alta (Vielleicht hätte man den Felsen eher Erboristeria Stretto, also schmal, nennen sollen, denn der Gehweg vor dem Felsen war ungefähr 50 cm breit). Dort ging es für die „Kleinen“ einschließlich Thommy und Heiko dann in eine 6b, eine 6b und in eine 6c, während sich die „Großen“ in Touren bis 8b versuchten. Nach dem Klettern gab es Abendessen in einem Restaurant in der Nähe vom Campingplatz. Nach der Pizza und dem Vorspeisenteller (der verwirrenderweise nach der Pizza kam) ging es an das eigentlich Beste des Essens: den Nachtisch. Entweder konnte man sich von einem Buffet Kekse und/oder Kuchen holen oder man blieb bei den Klassikern des Hauses Tiramisu und Panna Cotta.

Tag 4/25.8.: Dieses Mal war die Grotta del Edera unser Ziel, wobei wir nicht in der eigentlichen Grotte kletterten, sondern in dem darüber liegenden zylinderförmigen Loch im Berg. Allerdings musste man erstmal dorthin kommen, denn der Aufstieg war relativ lang und um dann die Wand zu gelangen muss man ja noch durch die Grotta. Also Stirnlampen raus und Fixseile hoch… Angekommen an der Wand hatte Felix erstmal die Idee einen Aufwärmtanz zu veranstalten (wer genauere Informationen über die Funktion und die Tanzschritte will/braucht, meldet sich bitte bei Felix). Danach hatte jeder recht bald sein Tagesprojekt gefunden und verbrachte den Rest des Tages mit Ausbouldern und anschließenden Durchstiegsversuchen. Am Abend kochte Thommy wieder für uns, diesmal Kalbsfleisch mit asiatischem Gemüse und Reis

Tag 5/26.8.: Am letzten Tag vor dem Ruhetag fuhren wir wieder nach Oltre Finale an den Cine Plex. Nach dem langen Aufstieg teilten wir uns wieder auf. Die „Kleinen“ nach links, die „Großen“ nach rechts. Während die Kleinen sich aufwärmten, eine 6b ausboulderten, danach im Finalmodus alle die 6b "Il Commisario Logatto" onsighteten, arbeiteten die „Großen“ an ihren Tagesprojekten und hatten sogar teilweise die Möglichkeit sich  mit den Erstbegehern zu unterhalten. Nach dem Klettern ging es zum Baden, wo Phillip noch einen 6b Mantle-Boulder, der direkt aus dem Wasser heraus anfing, erschlossen und erstbegangen hat. Max und Felix haben das ganze dann natürlich nachgemacht allerdings wurde Felix Flashversuch von einer Kröte vereitelt. Abends gingen wir Pizza essen, allerdings diesmal in Finalborgo in einer Takeaway-Pizzeria, und danach Eis essen und heiße Schokolade trinken in der Bar Centrale (kleiner Tipp: solltet ihr jemals in Finale Ligure sein: geht dort Eis essen!!!)

Tag 6/27.8.: Ruhetag!!! Einen Tag lang ausschlafen, am Strand liegen, im Mittelmeer baden, Eis essen und zum Abend Nudeln Bolognese essen. Was soll man da noch sagen?

Tag 7/28.8.: Dieses Mal wurde der Tag schon vor dem Klettern interessant. Vor dem Frühstück mussten wir erstmal eine Skorpionfamilie aus einem der Zelte retten. Nach der Rettungsaktion waren die Schwesterfelsen des Erboristeria Alta, der Erboristeria Bassa, unser Ziel. Und es war wieder Mal ausbouldern angesagt. Von 6c-8b war alles dabei. Lars nahm sogar noch den längeren Aufstieg zum Erboristeria Alta wieder in Kauf, um dort noch mal an einem seiner nicht geschafften Projekte weiter zu arbeiten. Mit Erfolg! Danach Baden und Pizza essen in Finalborgo.

Tag 8/29.8.: Ursprünglich lautete der Plan für den Tag „erst Klettern am Familia und danach an einer noch besseren Badestelle baden gehen“. Die Umsetzung erwies sich jedoch als schwierig, da die Routen am Familia noch sehr neu und dadurch noch sehr staubig waren und die super Badestelle doch bei einem anderen Felsen lag. Also wichen wir größtenteils auf das Terminal aus. Gleiche Aufteilung wie am 1. Tag: „Große“ links, „Kleine“ rechts, diesmal allerdings noch ein Stückchen weiter rechts. Manche nutzten die Gelegenheit allerdings um ungeschaffte Projekte an den umliegenden Felsen (z.B. Erboristeria Bassa) weiter zu probieren. Max konnte nach vielen sehr sehr knappen Versuchen sein Projekt vom ersten Tag abhaken. Glückwunsch zur ersten 8a! Abends auf dem Campingplatz kochte Thommy wieder für uns, diesmal Chilli con Carne.

Tag 9/30.8.: Lena hat Geburtstag! Alles Gute noch mal zum 16.
Heute ging es dann in eine ganz andere Richtung, nämlich nach Ceri Sola und dem gleichnamigen Felsen. Dort wurden die „Kleinen“ in eine 6c gejagt, und danach noch in eine 7a, wenn sie Lust hatten. Die „Großen“ suchten sich ein bis zwei Routen, die sie dann ausboulderten oder manchmal sogar flashten. Am Abend fuhren wir wieder nach Finalborgo. Letzte Chance zum Eisessen. Die musste natürlich genutzt werden…

Max in seiner ersten 8a
Tag 10/31.8 Der letzte Klettertag ging an die Grotta della Stropatente. Diesmal war es allerdings keine richtige Grotte, sondern nur ein sehr großes Dach. Bevor wir jedoch zur Grotta aufstiegen, wärmten wir uns an einem tiefer gelegenen, kleineren Felsmassiv auf, da die Routen in der Grotta erst ab 6c anfingen. Felix nutzte die Gelegenheit noch, um zu demonstrieren was die Folgen von Einfädeln und überstrecktem Clippen sind. Dann gingen wir die letzten 10 Minuten zur Grotta hoch (zumindest wenn man sich nicht verläuft wie gewisse Personen die wir jetzt hier nicht nennen wollen.). Dort verzweifelten alle an Irgendwas. Max und Lars in einer 8b in dem Riesen-Dach, Felix und Phillip an einer 7a, die „Kleineren“ an einer 6c… Eigentlich kein gelungener Klettertag, aber es war ja auch der letzte und als Ausdauertag gedacht. Abends machten wir noch die traditionelle Abschlussrunde und stellten fest, dass es wieder eine gelungene Fahrt war. 

Tag 11/1.9. 6:30 Aufstehen, Sachen packen und los. Der allgemeine Aufbruchsstress hinderte allerdings keinen daran sein normales Frühstück zu sich zu nehmen: von Tomatensalat über Nutellaciabatta bis hin zu Yoghurt. Danach folgten wieder 13 Stunden Fahrt und dann waren wir – erschöpft und froh über tolle Klettererlebnisse – wieder zu Hause.

Danke an Hannah für den Bericht!

Samstag, 9. August 2014

Hard moves in Kjugekull - David und Ruben unterwegs in Schweden

David und Ruben haben ihre freie Zeit genutzt und dem schwedischen Bouldergebiet Kjugekull einen Besuch abgestattet. Das Ergebnis: Viele schwere Boulder wurden geknackt und ein cooles Video ist entstanden. Hier findet ihr die das Video der Firnenburgbrüder!


In den letzten Wochen war David aber nicht nur in Kjugekull zum Bouldern, sondern in ganz Europa mit dem Crashpad unterwegs. Wo genau und was er erlebt hat, dass könnt ihr in Davids und Rubens Blog nachlesen.

Montag, 4. August 2014

Wir waren in der Zeitung!

Die hannoversche Allgemeine Zeitung hat im Sportteil über unseren Erfolg beim Jugendeuropocup berichtet.
Quelle: HAZ, 02.08.2014

Sonntag, 27. Juli 2014

Stützpunkt Hannover auf dem EYC Bouldern in L’Argentière (Frankreich)

Wir befinden uns im Jahre 2014 n.Chr. Ganz Deutschland wird von der Kletterhochburg Münchenbeherrscht[1]ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Kletterern bevölkerter Stützpunkt im Norden hört nicht auf, sich dem Hegemon entgegen zu stellen. Und das Leben ist nicht leicht für die süddeutschen Legionäre, die mit Übermacht in die Alpen zum ersten Europacup im Bouldern der Jugend im französischen LArgentière dieses Jahr geschickt werden...


Denn es wird ein sehr erfolgreicher Wettkampf für Magix, Rubix und Dadix vom Kletterstützpunkt Hannover. Sie können sich jeweils einen Podiumsplatz unter den besten Boulder-Youngstern Europas erkämpfen und sind damit auch die drei besten der insgesamt 15 deutschen Athleten, die nach LArgentière entsandt werden.[2] Mit insgesamt 183 Athleten aus 23 verschiedenen Ländern ist ein großes Starterfeld vertreten.

Made by Eddie Fowke

Am Dienstag durchläuft Magix die Qualifikation der männlichen Jugend B souverän und kann mit einem 1. Platz schon eine Duftmarke für das Finale am darauf folgenden Tag setzen. Rubix kann in der Qualifikation bei den männlichen A-Jugendlichen trotz Erkältung ganz vorne mitmischen und sich für das Finale mit einem 3. Platz einreihen. Dadix ist dagegen in der Qualifikationsrunde der männlichen Junioren anfangs wegen der herrlichen Bergwelt ringsum mit den Gedanken noch am Fels und hat Probleme, in den Wettkampf am Plastik hineinzufinden, dreht zum Ende aber auf, toppt alle 8 Boulderprobleme und sichert sich seinen Finalplatz als drittbester Junior der Vorrunde.


Das Finale am Mittwoch ist für alle Altersklassen überwiegend spektakulär dynamisch und technisch fingerkräftig geschraubt. 3 Probleme müssen in jeweils 4 Minuten gelöst werden.

Magix ist der erste der drei, der seine gute Form unter Beweis stellen muss. Der erste Boulder bereitet ihm keine großen Probleme. Einen kleinen Flüchtigkeitsfehler am Anfang kann er in seinem zweiten Versuch hinter sich bringen und das Problem sehr kontrolliert durchsteigen. Der zweite Finalboulder ist dagegen überhaupt nicht sein Fall: ein Aufrichter über einen hohen Heelhook im leichten Überhang über winzige Leisten in ein offenes Dreifingerloch zum Topgriff. Mehr als der Bonusgriff ist leider nicht drin. Zum Ende sieht die Körperverlagerung über den Heelhook aber immer besser aus. Im letzten der drei Finalboulder kann er mit Nachdruck zeigen, dass er momentan wahrscheinlich der körperkräftigste unter den B-Jugendlichen ist. Mit einem kontrollierten Sprung an einen guten Sloper und über flache Seitgriffe zum Top kann er als einziger in seiner Gruppe den Top in seinem ersten Versuch erreichen. Mit dieser klasse Leistung kann Magix den zweiten Platz hinter dem Franzosen Leo Avezou erzielen, der alle drei Probleme im Finale toppen kann. Dies ist die erste Medaille im internationalen Jugendwettkampf, die Magix mit nach Hause nimmt.

Max sichert sich den zweiten Platz

Rubix hat keine Schwierigkeiten, den ersten Finalboulder zu flashen. Die letzten beiden Probleme sind dagegen superhart. Nur der Schweizer Baptiste Ometz kann alle drei Finalboulder durchklettern und sich damit souverän den Sieg sichern. Rubix scheitert am zweiten Finalboulder nur knapp am Top und muss daher am Ende den Schweden Hannes Puman, bei Gleichstand aufgrund eines nur knapp besseren Vorrundenergebnisses, noch auf den zweiten Platz vorbeiziehen lassen. 



Hatte Dadix bei der Deutschen Bouldermeisterschaft der Herren vor zwei Wochen gleich zu Beginn des Finales noch mit dem Pech einer unglücklichen Fingerverletzung mit zwei tiefen Cuts zu kämpfen, so kann er in der Zwischenzeit seine Haut gut pflegen und nun seine Fitness im Finale von LArgentière zu nahezu 100% an die Wand bringen. Als einziger kann er alle drei Probleme toppen, dazu noch im Flash. Der zweite Boulder ist dabei spielentscheidend. Zunächst sieht es so aus, als würde Dadix fast schon nach einem ersten Wegrutschen eines Heelhooks vom Startgriff und einem Fehlgriff auf einem Seitgriff an einem Volumen bereits im mittleren Teil des Boulders herunterfallen. Doch kann er sich noch irgendwie an der Wand halten und den Topgriff im Dynamo in einer ungefähren Höhe von 4 Metern festhalten und die zweite Hand in seinem ersten Versuch dazu bringen. Insgesamt ist es aber eine ziemlich souveräne Vorstellung von ihm im Finale, für die er sich mit dem EYC-Sieg belohnen kann. Zweiter mit zwei Tops in vier Versuchen wird der starke Israeli Alex Khazanov vor dem Briten Hamish Potokar, der damit seine erste internationale Podiumsplatzierung feiern kann.



Über die abschließende Siegesfeier schweigt des Sängers (unter einem Hinkelboulderblock nicht ganz unfreiwillig herbeigeführte) Höflichkeit. Aber alle Sorgen und Verwicklungen mit der besagten Kletterhochburgschmelzen unter den Sternen wie Schnee in der Sonne. Und heiteren Sinnes feiern alle Legionäre, egal ob aus Nord oder Süd, West oder Ost ihre auch als Team gewonnenen Platzierungen und Medaillen.[3]


Die Ergebnisse des European Youth Cups Bouldern LArgentière, 22./23. Juli 2014, im Überblick:

 Weibliche Jugend B: 
1. Janja Garnbret (SLO) 
2. Girgia Tesio (ITA)
3. Pyrene Santal (FRA)

5. Romy Fuchs (DAV München-Oberland) 
21. Emilie Gerhardt (DAV Karlsruhe)
24. Gesine Adam (DAV Sächsischer Bergsteigerbund)    

Weibliche Jugend A:  
1. Stasa Gejo (SRB)  
2. Franziska Sterrer (AUT)
3. Evgeniya Lapshina (RUS)

17. Helene Wolf (DAV Hamburg und Niederelbe) 
19. Isabel Adolph (DAV München-Oberland)
 
Juniorinnen:
1. Margaux Pucheux (FRA)  
2. Katarzyna Ekwinska (POL)
3. Chloé Caulier (BEL)

10. Alma Bestvater (DAV Weimar) 
15. Friederike Petri (DAV Burghausen)

Männliche Jugend B:
1. Leo Avezou (FRA) 
2. Max Prinz (DAV AlpinClub Hannover)
3. Filip Schenk (ITA) 

6. Yannick Flohé (DAV Aachen) 
11. Lukas Jäkel (DAV Frankenthal) 

Männliche Jugend A:
1. Baptiste Ometz (SUI) 
2. Hannes Puman (SWE) 
3. Ruben Firnenburg (DAV AlpinClub Hannover)
 
6. Alexander Averdunk (DAV München-Oberland) 
26. Kim Marschner (DAV Schwäbisch Gmünd)

Junioren:
1. David Firnenburg (DAV AlpinClub Hannover) 
2. Alex Khazanov (ISR)
3. Hamish Potokar (GBR)

4. Moritz Hans (DAV Schwaben)
Nach den Entsenderichtlinien des DAV[4] sind die Athleten mit Plätzen 1-3 bei einem EYC Bouldern 2014 direkt für den EYC Längenfeld am 15.-16. August 2014 und für die Jugend-EM Arco am 6.-7. September 2014 nominiert.

Verfasst von Dadix

Sonntag, 22. Juni 2014

Norddeutsche Meisterschaft Lead in Hamburg


Am 14. Juni 2014 fanden wieder die diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften im DAV-Kletterzentrum Hamburg statt.

Bis auf Ruben (EYC in Edinburgh) und David (Fels) waren alle Wettkampfathleten des Kletterstützpunktes Hannover vertreten und gaben ihr Bestes in ihren zwei Qualitouren.

Für die weibliche und männliche Jugend und für die Damen gab es jeweils eine Qualiroute im Außenkletterbereich, der Rest der Qualifikation fand in der großen Wettkampfhalle statt. Die Routen waren sehr abwechslungsreich geschraubt, aber sehr boulderlastig. Dies kam uns Hannoveranern sehr entgegen, welches sich auch später im Ergebnis zeigte. So zogen Lenör, Laura, Lena, Isabell, Max, Flicky, Philipp und Lars ins jeweilige Finale ein. 

Lena in ihrer Finalroute


Im weiblichen Jugendfinale wurde die Stärke der Athletinnen unterschätz, da vier der sieben Finalteilnehmerinnen die Route toppen konnten. Besonders Isabell begeisterte uns mit ihrer Topbegehung und wir sind gespannt, was sie noch in der Zukunft leisten wird. Max wurde seiner Favoritenrolle gerecht und toppte seine, sehr schön geschraubte Finaltour.

Max in seiner Finalroute

Bei den Damen war die Leistungspanne sehr dicht. Helene und Lenör konnten die Finalroute solide toppen, da sie auch in der Qualifikation das gleiche Ergebnis hatten, entschied am Ende die Zeit darüber, wer Norddeutsche Meisterin wurde. Lenör konnte mit 15 sec. Vorsprung den Sieg für sich entscheiden. Auch Lena und Laura meisterten die Schlüsselstelle problemlos, verabschiedeten sich aber kurz vor dem Top.

Die Herrenfinaltour war sehr Kraft und Ausdauer lastig geschraubt. Mit einem beherzten Sprung nach der Einstiegsplatte wurde sie anstrengend. Flicky meisterte den Sprung problemlos, doch danach war für ihn Schluss. Philipp startete nach einer starken Qualifikation von Platz drei aus. Auch im Finale zeigte er eine gute Leistung. Lars zeigte im Finale seine Klasse und meisterte auch den schwierigen Mäntel am Ende der Route.


Die Podestler des Kletterstützpunkts Hannover



Wieder war der Wettkampf gut organisiert und es haben viele Zuschauer zugeschaut. Hier ein Dank an alle Helfer.

Auch hat uns gefreut, dass der befreundete Stützpunkt Berlin ein starkes Starterfeld schickte. Beachtenswert erscheint auch, dass alle Norddeutschen Bouldermeister auch dieses Jahr Leadmeister geworden sind. 

Text: Lars Hoffmann; Bilder: Andreas Hoffmann

Ergebnisse Norddeutsche Meister:

weibliche Jugend

1.       Tanja Heidorn (Hamburg und Niederelbe)
2.       Isabell Grütter (AC Hannover)
3.       Hannah Pongratz (Braunschweig)

männliche Jugend

1.       Max Prinz (AC Hannover)
2.       Leander Schäffer (Hamburg und Niederelbe)
3.       Finn Rodenberg (Hamburg und Niederelbe)

Damen

1.       Lena Herrmann (AC Hannover)
2.       Helene Wolf (Hamburg und Niederelbe)
3.       Laura Polomsky (AC Hannover)

Herren

1.       Lars Hoffmann (AC Hannover)
2.       Stefan Bühl (Hamburg und Niederelbe)
3.       Philipp Wellmann (AC Hannover)
 

Die komplettern Ergebnisse gibt es demnächst bei Climbercontest.de.
 
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